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Nächstes Treffen in Oberösterreich


Nächstes Treffen des GewerkschaftsaktivistInnen-Netzwerks:

 

Wir treffen uns wieder am Freitag, 9. November um 18.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Werkstatt Frieden & Solidarität, Waltherstraße 15 (hinter dem Neuen Dom). Themenschwerpunkte: Privatisierung Energie AG, KV-Verhandlungen im Herbst und gesamtösterreichische Gewerkschaftskonferenz im Dezember.

 

 

 

 

Kurzprotokoll von unserem Treffen am 16. Oktober:

 

- BürgerInnen gegen Ausverkauf organisieren am Dienstag, 23. Oktober um 11.00 Uhr einen Protestzug vom Schillerpark zum Taubenmarkt mit Einkaufswagerl etc. Termin ist für arbeitende Menschen nicht gerade günstig, trotzdem gut, dass was passiert. Soll eher auch eher ein "Zeichen setzen" - v.a. auch Richtung Presse - und weniger eine Massenaktion sein.

 

- bisher haben ca. 50.000 unterschrieben; sind nicht so wenig, aber noch weit von den notwendigen 81.000 entfernt.
- Materialen und Infos gibt es unter www.stoppausverkauf.at.
- wir beschließen, am Freitag, 9. November von 15.00 - 18.00 Uhr eine Aktion rund um den Linzer Magistrat durchzuführen, wo wir die Passanten zum Unterschreiben bringen wollen (zwischen Nibelungenbrücke und Magistrat, Straßenbahnhaltestelle, Rudolfstraße, Hauptstraße). Treffpunkt kurz vor 15.00 Uhr beim Eingang Magistrat / Bürgerservice. Bitte vormerken, ist wichtig!

 

- GLB macht ev. ähnliche Aktion im Raum Vöcklabruck.

 

    • KV-Verhandlungen bei den Metallern:

       

Gibt nicht viele Infos, da die bisherigen Verhandlungen wie immer sehr geheim hinter verschlossenen Türen laufen. GMTN und GPA-djp streben offensichtlich die 4-%-Marke mit einem Mix aus Prozent- und Einmalzahlung an. Wir lehnen Einmalzahlungen ab, weil sie die nur einmal wirken und bei der Berechnung für die Erhöhung in den folgenden Jahren nicht wirksam sind. Damit vermindern Einmalzahlungen langfristig die Erhöhungen. Außerdem soll ein Teil der Einmalzahlung an den wirtschaftlichen Erfolg gebunden werden, was die solidarische Lohnpolitik unterläuft.

 

Wir planen einen offenen Brief an das Verhandlungsteam, welcher dann auch in Form eines Flugblattes verteilt werden soll. Dazu der folgende Textvorschlag:

 

Seit Übergabe des Forderungsprogramms durch das gewerkschaftliche Verhandlungsteam an die Wirtschaftsvertreter Anfang Oktober laufen die diesjährigen KV-Verhandlungen ohne jegliche Information für uns ArbeitnehmerInnen.

 

Während die Profite und Dividenden steigen, stagnieren die Löhne und Gehälter. Der allgemeine Anstieg von Preisen (wie jüngst vieler Lebensmittel) und Gebühren macht vielen von uns zu schaffen. Es wäre Zeit für eine echte Lohnerhöhung. Die oft diskutierten 4 % können da nur eine Untergrenze darstellen, wobei die unteren Einkommen stärker angehoben werden sollten, um im Sinne einer solidarischen Lohnpolitik gegen die auseinander klaffende Einkommensschere vorzugehen. Aufgrund der in einer Blitzaktion im Juni im Parlament beschlossenen Änderung des Arbeitszeitgesetzes besteht dabei die Gefahr, dass Unternehmerwünsche zu mehr Flexibilisierung bei der Arbeitszeit gegen eine höhere Lohnerhöhung getauscht werden. Dies wäre eine erschwindelte Erhöhung, da gleichzeitig Überstundenzuschläge und ähnliches wegfallen würden und sich die Lebensqualität von ArbeitnehmerInnen massiv verschlechtern würde.

 

Doch zu all dem können wir Beschäftigten uns nicht einbringen, obwohl wir von den Auswirkungen der Verhandlungen direkt und unmittelbar betroffen sind. Schließlich müssen wir mit dem Geld auskommen, das wir auf dieser Basis erhalten, und müssen mit den Arbeitszeiten zurecht kommen, die über unsere Köpfe entschieden werden.

 

Aus diesem Grund ist es unseres Erachtens nur recht und billig, wenn wir als Betroffene - wenn wir schon nicht im Vorfeld in die Verhandlungen eingebunden sind - zumindest über das Ergebnis, das über unsere Köpfe hinweg entschieden wurde, abstimmen können.

 

Wir fordern daher verpflichtende Urabstimmungen der betroffenen ArbeitnehmerInnen nach jeder KV-Entscheidung.

 

    • Schließung der Tabakfabrik:

       

Nach der Privatisierung der Austria Tabak wurde die Gesellschaft an Gallagher (ein britischer Tabakkonzern) verkauft. Jetzt wurde Gallagher selbst von Japan Tobacco geschluckt. Das bedeutet nun das Aus des Linzer Standortes (nachdem Schwaz in Tirol schon vor einigen Jahren geschlossen wurde) bis 2009. In Österreich wird es dann nur mehr einen Standort in Hainburg geben, der ausgebaut werden soll.

 

Die Beschäftigten verhalten sich zur Zeit abwartend, der Betriebsrat orientiert sich auf die Verhandlungen mit der Unternehmensleitung um einen Sozialplan. Darum will man keine "Unruhe von außen". So wurde vom BR schon der Plan torpediert, den Protestzug gegen die Teilprivatisierung der Energie AG von der Tabakfabrik weg zu machen ("das würde die Verhandlungen um den Sozialplan stören"). Diese Sichtweise ist extrem kurzsichtig. Spätestens dann, wenn es sich bei den Verhandlungen spießt und Druck erzeugt werden muss, wäre es gut, auch auf Solidarität von außen zählen zu können. Die sollte aber schon jetzt aufgebaut werden…

 

    • gesamtösterreichische Gewerkschaftskonferenz am 15. Dezember in Wien:

       

Bis dahin ist zwar noch etwas Zeit, doch schön langsam sollte mit den Vorbereitungen begonnen werden. Im Zentrum wird sicher die Arbeitszeitfrage stehen. Da das Thema EU-Vertrag mit seinen negativen Implikationen für ArbeitnehmerInnen immer mehr ins Zentrum rückt, wird ev. auch dies ein wichtiger Punkt auf oder zumindest im Anschluss an die Konferenz sein.

 

 

 

 




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