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Nein zur Sozialpartnereinigung zur Arbeitszeitflexibilisierung!

Kundgebung Linz


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

letzten Donnerstag hielten wir von 16.00 - 18.00 Uhr vor der SP-Zentrale eine sehr erfolgreiche Aktion gegen die geplante Arbeitszeitverlängerung und -flexibilisierung und für Arbeitszeitverkürzung ab. Wir verteilten etwa 500 Stück des Flugblattes, welches als PDF-Datei angehängt ist, sammelten mehr als 30 Unterschriften für die Resolution (als Word-Datei angehängt) und es gab zahlreiche anregende und angenehme Diskussionen mit PassantInnen. Die Aktion wurde durchwegs gut aufgenommen. Dazu findet Ihr auch einige Fotos im Anhang.

Bereits am Vormittag gab es in Wien vor dem ÖGB-Bundesvorstand eine ähnliche Aktion, bei der mehr als 100 Unterschriften für die Resolution übergeben wurden. Michael Gehmacher von der Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften berichtet darüber:

Am Donnerstag den 28.6. versammelte sich eine Gruppe von gewerkschaftlichen AktivistInnen vor der Zentrale der Metallergewerkschaft. Dort tagte der ÖGB- Bundesvorstand. Die Kundgebung war ein Auftakt der Arbeitszeit-Kampagne der „Initiative für einen kämpferischen und demokratischen ÖGB“. Die Kampagne wurde auf der Konferenz der Initiative am 19.5.07 beschlossen. Auch in Linz gab es eine erfolgreiche Aktion vor der SPÖ-Zentrale.

Die Aktion richtete sich gegen das aktuelle Sozialpartnerübereinkommen zur Arbeitszeit. Sollte dieses Übereinkommen verwirklicht werden, droht für noch mehr ArbeitnehmerInnen ein Arbeitstag mit 10 Stunden oder mehr. Dazu kommen die allgemein bekannten negativen Auswirkungen von Arbeitszeitflexibilisierung auf die Gesundheit (BournOut Syndrom!), Arbeitslosigkeit usw.

Auf der Aktion wurde die Rücknahme der Unterschrift des ÖGB unter das Arbeitszeitflexibilisierungsübereinkommen gefordert. In einer Resolution wurde außerdem verlangt, dass alle GewerkschafterInnen im Parlament ihrer Zustimmung zur Arbeitszeitflexibilisierung verweigern sollten (es ist u.a. gültige Beschlusslage der GPF, dass GewerkschafterInnen keinen Verschlechterungen zustimmen dürfen). Statt Zustimmung zur Arbeitszeitflexibilisierung sollte ein stärkeres Eintreten für Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn die Politik des ÖGB bestimmen. Dazu ist wäre ein kämpferischer Kurswechsel nötig.

Im Vorfeld der Aktion wurden unsere Forderungen von vielen GewerkschafterInnen und BetriebsrätInnen aus ganz Österreich unterstützt. Eine entsprechende Resolution wurde zwei Vertretern des ÖGB übergeben. Bei der Kundgebung sprachen BetriebsrätInnen und VertreterInnen der Initiative, des GLB und der Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften. Herbert Wanko, Betriebsrat bei NXP (vormals Phillips), wies als Redner der Plattform und der SLP, vor allem auf die negativen Auswirkungen für Beschäftigte in der Industrie hin. Er betonte die Notwendigkeit, weiterer Aktionen bis hin zu Kampfmaßnahmen. Im Anschluss an die Kundgebung kam es zu einer Debatte mit den beiden ÖGB-Vertretern die aber leider ergebnislos bleib.

Gerüchten zu Folge sollen die Verschlechterungen bei der Arbeitszeit noch vor der Sommerpause durchs Parlament gebracht werden.

Die Plattform für demokratische und kämpferische Gewerkschaften und die SLP schlagen nun den anderen KollegInnen der Initiative vor, die Resolution gegen Arbeitszeitflexibiliserung als Online-Kampagne weiter zuführen und an die ÖGB-Spitze und die GewerkschafterInnen im Parlament zu richten. Möglich wäre auch noch eine starke Kundgebung vor dem Parlament vor dem Sommer abzuhalten, darüber wollen wir uns mit anderen KollegInnen der Initiative in den nächsten Tagen unterhalten.

Wie es in Linz bzw. OÖ mit der Arbeitszeitkampagne weitergeht - ob und wie es im Sommer dazu weitere Aktionen geben wird -, wird am Montag, 9. Juli um 19.00 Uhr in den Räumlichkeiten der Werkstatt Frieden & Solidarität, Waltherstraße 15 (hinter dem Neuen Dom, neben dem Café Extrablatt) diskutiert. Kommt daher bitte möglichst zahlreich.

Unabhängig davon, ob die Resolution demnächst als Online-Kampagne präsentiert wird, kann jedeR das angehängte Word-Dokument ausdrucken und damit Unterschriften sammeln. Die vollen Listen bitte schicken an: GewerkschaftsaktivistInnen-Netzwerk, p.A. Werkstatt Frieden & Solidarität, Waltherstraße 15, 4020 Linz.

 

 

Arbeitszeit.pdf

Resolution gegen Arbeitszeitverlängerung und Flexibilisierung.doc