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plattform für kämpferische und demokratische gewerkschaften

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Wie so oft am Volkstimmefest machte sich der nahende Herbst bemerkbar.

Eva Groyer (KIV; Initiative) hat zu den speziellen Problemen der Frauen in Zusammenhang mit dem Arbeitszeitgesetz gesprochen und wies aufdie steigenden gesundheitlichen Belastungen und Risken durch längere Arbeitszeiten hin.

Hermann Dworczak (Initiative) moderierte die Diskussion und kündigte unsere nächsten Aktionen in Zusammenhang mit den Metaller-KV-Verhandlungen an. Er machte auf die neue Website der Initiative http://www.gewerkschafts-initiative.at.tt/ aufmerksam.

Gerhard Ziegler (GewerkschaftsaktivistInnen-Netzwerk Oberösterreich/ Plattform für kämpf. u. demokr. Gewerkschaften/ SLP) wies auf die drohenden Auswirkungen hin, sollte der ÖGB in den KV-Verhandlungen das neue Arbeitszeitgesetz umsetzen. Er forderte Arbeitszeitverkürzung, betonte die Rolle der ArbeiterInnenklasse und die Notwendigkeit des Klassenkampfs.

Oliver Jonischkeit (GLB) vermisst die Reflexion zum Thema Arbeitszeit im ÖGB. Die im Juni dem ÖGB- Bundesvorstand übergebene Resolution, welche die Verweigerung der Zustimmung zur Arbeitszeitflexibilisierung durch GewerkschafterInnen im Parlament forderte, sei ignoriert worden.

Selma Schacht (Mitglied im Bundesvorstand der GPA, BR-Vorsitzende beim Verein "Wiener Kinder- u. Jugendbetreuung", KI) meinte, es ginge nicht nur um die Arbeitszeit alleine, sondern auch um Arbeitsbedingungen und Entlohnung. Als Beispiel erwähnte sie geteilte Dienste, welche für Frauen eine besondere Belastung wären.

Blick ins Publikum

Ein BR-Vorsitzender aus Deutschland erklärte anhand von Siemens München (handy- Produktion) den Unsinn der gewerkschaftlichen Standortpolitik. Zuerst hätte sie Arbeitszeitverlängerung samt Lohnkürzung, dann die Zerschlagung, den Verkauf und die Auslagerung und schließlich die Pleite bei BenQ gebracht.

Roman Birke (AST, Initiative) betonte ebenfalls den Klassenkampf und kritisierte den sozialpartnerschaftlichen Kurs der Gewerkschaftsbürokratie scharf.

Karl Fischbacher (LabourNet- Austria) beschrieb u.a. die strategischen Angriffe gegen die Gewerkschaften in Deutschland.Die Niederlage bei der Telekom sei ein bewusst herbeigeführter Dammbruch in einem Bereich mit hohen gewerkschaftlichem Organisationsgrad gewesen.Die Angriffe würden jetzt massiv weiter geführt werden.