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plattform für kämpferische und demokratische gewerkschaften

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Solidarität mit BetriebsrätInnen und Belegschaft von Puls4!

Pünktlich zum Sendestart des TV-Senders Puls4 wurden 2 der 3 Betriebsräte dienstfrei gestellt, die sich für Kollektivvertragslöhne der Belegschaft und gegen verdeckte Beschäftigungsverhältnisse (prekäre Diensverhältnisse) eingesetzt haben.

Eine öffentliche Betriebsversammlung am 05.02.2008 der Beschäftigten des Senders Puls4 auf der Mariahilferstraße forderte die Rücknahme der Kündigung der beiden BetriebsrätInnen. Die beiden waren von der Geschäftsführung ohne Angabe von Gründen vom Dienst freigestellt worden.

Die "Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften" solidarisiert sich mit den BetriebsrätInnen und der Belegschaft und fordert:

Volle Solidarität mit der Puls4 Belegschaft!
Gemeinsamer Widerstand, bis die Betriebsratkündigungen vom Tisch sind !

Das Vorgehen des Managements ist skandalös. Es zeigt sich, dass in vielen Bereichen die Wirtschaft nicht bereit ist, auf demokratische und soziale Errungenschaften Rücksicht zu nehmen.  Die Belegschaft von Puls 4 verdient gute Arbeitsbedingungen, hohe Bezahlung und sichere Jobs. Geld dafür ist genug da! Fernsehen und Medien sind ein sehr profitables Geschäft!

Solidarität im gesamten Medienbereich ist notwendig, alle KollegInnen sind von Lohndumping und Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen betroffen.
Alle betroffen Gewerkschaften sollten gemeinsam für hohe soziale Standards kämpfen. 
GPA-DjP, KMSfB und GPF müssen jetzt solidarisch zusammenarbeiten, statt sich in einem sinnlosen HickHack gegenseitig die Schuld für die momentane Situation in die Schuhe zu schieben.

Internationale Solidarität ist wichtig!
Die KollegInnen in Deutschland sind ebenfalls von Verschlechterungen betroffen. Das bestehende Management ist für deutsche und österreichische FernsehmacherInnen untragbar, daher ist es wichtig zusammen zu arbeiten und einander zu unterstützten!   
Das Vorgehen des Managements kann auch den TV-KonsumentInnen nicht egal sein. Alle müssen sich fragen: Wie hält es ein Management, das so gegen Betriebsräte vorgeht, mit der Berichterstattung?   

Wir von der Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften schlagen vor:

-> Wenn das Management die Kündigungen nicht zurücknimmt, ist es notwendig, die Betriebsversammlungen ausweiten
-> In einer weitere Betriebsversammlung sollte über Kampfmaßnahmen bis zum Streik diskutiert und abgestimmt werden. Wir meinen: Nur wenn auch Sendeausfälle in Kauf genommen werden,  wird der Arbeitskampf für das Management und den internationalen Konzern spürbar und somit erfolgreich sein können.
-> GPA-DJP, KMSfB und Postgewerkschaft (in ihr sind viele KollegInnen aus dem Multimedia bereich organisiert) sollten gemeinsam einen Kollektivertrag ausarbeiten, diesen den KollegInnen zur Urabstimmung vorlegen und eine gemeinsame Kampagne dafür starten.
-> Wichtig ist es dabei, andere Gewerkschaftsmitglieder als MedienkonsumentInnen in einer eigenen Solidaritätskampagne zu organisieren 
-> Das Vorgehen des Puls4 Management zeigt: Nur mit betrieblichem Druck bis hin zu Streiks können soziale und demokratiepolitische Mindeststandards im Medienbereich erreicht werden.