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Der Kindergartenaufstand geht weiter!

Aktionstag des Dachverbandes der Kindergarten- und HortpädagogInnen

Samstag, 21.11.2009

11:00 - 14:00 Uhr

Sigmund Freud Park (vis a vis Votivkirche), 1010 Wien

Aus dem Aufruf des Dachverbands der Kindergarten- und HortpädagogInnen:

Liebe Kollegin, lieber Kollege, 

 wir haben mit der tollen Demonstration der Beschäftigten im Kinderbetreuungsbereich und vieler solidarischer Menschen am 17.10. ein wichtiges Zeichen gesetzt.  Doch wir dürfen nicht locker lassen! Deswegen  ruft die IG work@social in der GPAdjp Wien auch zum nächsten Aktionstag auf. Wir bitten Dich, daran teilzunehmen und damit die Durchsetzung der Forderungen der KindergartenpädagogInnen, BetreuerInnen, AssistentInnen, Eltern, ... zu unterstützen!

 Wir fordern: 

  * Mehr Personal

  * Für kleinere Gruppen

  * Bessere Bezahlung für PädagogInnen, AssistentInnen und BetreuerInnen

  * Bundesrahmengesetz für österreichweit gültige Mindeststandards

  * Ausbildungsreform

 

Samstag, 17. Oktober 2009
14.00 Uhr Volkstheater/ Museumsquartier

Seit September gibt es den teilweisen Gratiskindergarten und nächstes Jahr wird das verpflichtende Kindergartenjahr kommen. So weit so gut! Aber: Geld, um diese Maßnahme zu finanzieren, wird nicht ausreichend zur Verfügung gestellt.

Dies hat zur Folge, dass sich die ohnehin schon schwierige Arbeitssituation für KindergärtnerInnen noch weiter verschärft.
Mehr zu betreuende Kinder, weniger Vorbereitungszeit und steigende Anforderungen, gepaart mit schlechter Bezahlung – viele BetreuerInnen unterliegen keinem KV – tragen nicht gerade zur Motivation der BetreuerInnen bei, sondern führen vermehrt zu Demotivation, Burnout und einem Absinken der Betreuungsqualität.
Seitens der Gewerkschaft wird die Aufnahme aller Kinder- und JugendbetreuerInnen in den BAGS-KV gefordert. Außerdem fordert sie eine Sozialmilliarde um die Sozial- und Gesundheitsberufe aufzuwerten. Dabei verlässt sie sich – wie so oft – auf Petitionen und demütiges Fürbitten.
Wir sind der Meinung, dass das zu wenig ist.
Deshalb unterstützen wir die Forderungen und die Demonstration der Initiative Kindergartenaufstand als ersten Schritt im Kampf um mehr Akzeptanz, bessere Arbeitsbedingungen und bessere Bezahlung für Kinder- und JugendbetreuerInnen.

Wir von der Plattform denken, dass angesichts der schlechten Bezahlung im gesamten Sozialbereich der BAGS-KV um mindestens 200 Euro angehoben werden muss!
Weitere Schritte müssen folgen, bis wir unsere Forderungen durchgesetzt haben. Wenn nötig müssen auch Streiks organisiert werden.
Solidarität ist wichtig.
Demnächst beginnen die BAGS-KV-Verhandlungen und auch da wird es notwendig sein, unsere Forderungen mit adäquaten Mitteln zu unterstützen. Je mehr wir sind, die sich solidarisch für Verbesserungen einsetzen, desto eher können wir erfolgreich sein.

Wir bezahlen nicht für Eure Krise!

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