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Solidarität mit den Studierenden an den österreichischen Hochschulen!

Wir unterstützen die Proteste der Studierenden an den österreichischen Hochschulen und fordern landesweite Solidarität.
 
Nachdem am Dienstag, den 20. 10. Studierende die Akademie der Bildenden Künste besetzt haben, wurde am 22. 10. das Audimax der Uni-Wien von Hunderten StudentInnen besetzt. Am 23. 10. besetzten StudentInnen die Vorklinik der Uni-Graz. Weitere Besetzungen in ganz Österreich sind zu erwarten.

Die BesetzerInnen fordern freien und kostenlosen Hochschulzugang für Alle, Selbstbestimmmungsrecht für Bildungseinrichtungen und Studienpläne, Unabhängigkeit für Lehre und Forschung sowie Schluss mit prekären Dienstverhältnissen für Lehrende, ArbeiterInnen und Angestellte.
 
Bildung ist ein wichtiges Gut und darf nicht von der finanziellen Situation abhängig sein, sondern muss für Alle uneingeschränkt möglich sein. Deswegen weisen wir auch alle Versuche zur Beschränkung des ohnehin schon eingeschränkten Bildungszugangs zurück. Genauso ist es auch nicht akzeptabel, dass Bildungseinrichtungen privatisiert werden. Bildung darf nicht den kapitalistischen Markt-Mechanismen unterliegen. Alle jungen Menschen müssen unabhängig vom Einkommen der Eltern die gleichen Chancen im Bildungssystem bekommen.
 
Solidarität ist wichtig!
 
Die BesetzerInnen setzen sich für freien und kostenlosen Bildungszugang für Alle ein. Deswegen müssen sich auch Alle mit ihnen solidarisieren und sie unterstützen. Ausgehend von diesen Protesten kann sich eine breite Protestbewegung gegen die massiven Einsparungspläne entwickeln, die ja nicht nur den Bildungssektor betreffen, sondern nur die ohnehin Vermögenden ausklammern.
 
Paris '68 läßt grüßen!
 
Auch 1968 wurden zuerst die Universitäten besetzt und waren der Auftakt für einen wochenlangen Generalstreik, der Frankreich lahmlegte.
 
Die massiven Angriffe gegen ArbeitnehmerInnen, die - wenn es nach den Mächtigen aus Politik und Wirtschaft geht - für die Krise bezahlen sollen, machen Proteste notwendig.
Auch Streiks müssen in die Überlegungen einbezogen werden. Wir können und müssen uns wehren.

Dieser Protest der Studierenden kann ein Teil eines breiten Widerstands werden, dessen erster Höhepunkt in einer gemeinsamen großen Protestaktion des Bündnisses "Jetzt reichts's uns mit eurer Krise" am 28.11.2009 gipfelt.