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BAGS-KV Aktionstag: Do, 14.01.

Treffpunkt Wien: 14:00, Museumsquartier 

Seit Jahrzehnten wird der Gesundheits- und Sozialbereich kaputtgespart. Obwohl immer mehr Menschen betreut werden müssen, hält es die Gemeinde Wien zum Beispiel nicht für notwendig, das Budget für den FSW zu erhöhen. (Der Fonds Soziales Wien wurde 2001 von der Gemeinde Wien als privatwirtschaftliche Organisation gegründet, um verschiedene Gesundheits- und Sozialbereiche auslagern zu können.) Der FSW bekommt also weder für die eigenen MitarbeiterInnen, noch für die durch den FSW beauftragten Vereine mehr Geld. Es wird also wieder auf Kosten der Beschäftigten gespart, von denen viele trotz 40-Stunden-Woche gerade mal € 1.000 verdienen.

Ungefähr 280.000 Menschen arbeiten in Österreich in diesem Bereich und die Hälfte davon ist Burnoutgefährdet. Trotzdem ist es bis jetzt nicht gelungen eine angemessene Bezahlung und vernünftige Arbeitsbedingungen, oder aber für alle einen Kollektivvertrag durchzusetzen.
Jedes Jahr fallen der Arbeitgeberseite andere Gründe ein, weswegen Verbesserungen nicht möglich sein sollen. Und jedes Jahr wird von „unseren“ VerhandlerInnen nachgegeben.

Banken und Wirtschaft brauchen nur ein bisschen zu jammern, schon werden Milliarden bereitgestellt. Den Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialbereich wird – genauso, wie im Bildungsbereich – dagegen vermittelt, dass ihre Arbeit nichts wert ist, da damit kein Mehrwert geschaffen wird.

Damit muss endgültig Schluss sein.
Die heutige Demonstration darf nur der erste Schritt sein, faire Arbeitsbedingungen und Bezahlung zu erkämpfen.
4,1 % Lohnerhöhung wird von den VerhandlerInnen gefordert. Um die Versäumnisse der letzten Jahre aufzuholen, wären selbst 4,1 % viel zu wenig.
Deswegen darf von dieser Forderung nicht abgerückt und keinen faulen Kompromissen zugestimmt werden, sondern muss fortgesetzt dafür gekämpft werden. Unterschriftenlisten und Petitionen dürfen nur eine begleitende Rolle spielen.

Am 21. Jänner ist die nächste Verhandlungsrunde. Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen und zu zeigen, dass wir auch dafür kämpfen werden, sollten in ganz Österreich gleichzeitig Betriebsverrsammlungen stattfinden.
Sind die ArbeitgeberInnen zu keinen Verbesserungen bereit, wäre der nächste notwendige Schritt ein Streik der betroffenen Kolleginnen und Kollegen.